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der sich mit meinem gelebten
Heidentum auseinandersetzt.
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Lexi


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Über mich

Name: Lexi Heimberg
Alter: 23
Nickname: Carda
Wohnort: Dortmund

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Hexe und Magier, oder was im Hexenhaus geschah

Im Wald da steht ein Hexenhaus,
dort ist’s sonst immer still.
Der Magier schleicht sich hinein,
weil er was fragen will.

Die Hexe kichert vor sich hin
und lässt den Gast herein.
Sie schließt die Tür und Fenster zu
Und heizt den Ofen ein.

Der Qualm sieht seltsam lila aus
das Haus fängt an zu ächzen.
Die Schindeln fallen ab vom Haus
die Raben flüchten krächzend.

Blitze den Kamin zerkrachen,
Donner ist noch weit zu hören.
Und die Hexe hört man lachen
Niemand wagt es sie zu stören.

Im Wald da wundern sich die Tiere,
sie wollen einen Boten schicken.
Was macht sie bloß die alte Hexe?
Na was wohl? Mit dem Magier……

…………………..Karten spielen.

 

(von Moira aus dem PaganRealm-Forum) 

2.12.07 21:23


Der Claddagh Ring

Dieser Ring stammt aus einem irischen Fischerdorf namens Claddagh bei Galway. Er zeigt ein Herz das von zwei Händen gehalten wird und eine Krone trägt. Dabei steht das Herz für die Liebe, die Krone für Loyalität und Treue und die Hände für die Freundschaft.

 

 

[continue] 

29.11.07 00:11


Die Geis

Plural: Gessa, fem.

 

Die Geis als Wort ist ethymologisch mit dem irisch-gälischen "guided" (er betet), was dann wiederum mit "gûth" (Stimme) verwand ist. Es gibt drei Bedeutungen, die man der Geis zuschreibt, eine negative, die ein religiöses oder ein gesetzliches Verbot darstellt, eine positive in Form einer Weisung oder Forderung und eine magische im Sinne eines Zaubers oder Zaubergesangs.
Am häufigsten trifft man auf die negative Bedeutung als Tabu oder Verbot. Die Geis wird einem Menschen vom Beginn seines Lebens von einem Druiden auferlegt und besteht aus einem Geflecht Geboten, Verboten, Tabus und Pflichten. Möglich ist, dass dem Betreffenden die Geis bei der Geburt oder einem Taufritual auferlegt wurde.


Zwei Beispiele:

Als der Junge Setanta den wertvollen Kampfhund von Culann tötet, erlegt er sich auch auch gleich das Urteil dafür auf. Dieses bringt er dem anwesenden Druiden Cathbad und König Conchobar dar: Setanta wollte einen gleichwertigen Hund suchen, und bis dieser ausgewachsen ist, wollte er sich selbst an die Stelle des getöteten Hundes begeben. Daraufhin wurde Setanta vom Druiden auf den Namen Cuchulain "getauft", was übersetzt soviel bedeutet wie "Hund des Culann". Ihm wurde die Geis auferlegt, die ihm verbot, Hundefleisch zu essen oder einen Hund zu töten. Desweiteren durfte er kein Haus verlassen, bevor er darin gespeist hatte. Irgendwann brach Cuchulain allerdings die Geis und verlor so seine Heldenkraft und schließlich auch sein Leben.

 

König Cormac hatte einige Verbote zu befolgen. Er durfte z.B. nicht die Harfe mit dem durchbohrten Kopf von Craiftine hören und es war ihm untersagt die Vögel in Loch Lo und Mag da Cheo zu jagen. Außerdem durfte er seine Frau im Senath-Mor nicht treffen und kein Tier auf dem Mag Sainb jagen. Genausowenig durfte er den Shannon trockenen Fußes überqueren.

 

Wie man sieht sind die Gessa schwierig zu befolgen und der Tod mancher Menschen wird auf den Bruch der Geis zurückgeführt. Die Gessa bezogen sich nie auf Druiden, sie wurden nur von ihnen ausgesprochen und waren eine Art religiöses Gesetz, denn sie (die Gessa) forderten standesabhängig einen bestimmten Lebenswandel. Wurde dies missachtet, zog des Komplikationen nach sich. Eine Geis ist praktisch nur dadurch zu umgehen, indem man sie theoretisch befolgt.

Beispiel: 

König Chonchobar sollte seiner Pflicht der ersten Nacht (ius primae noctis) bei Emer, Cuchulains Frau, nachkommen. Doch um Cuchulains Zorn nicht zu erregen, umging er diese Geis, indem er die Nacht mit Emer im Bett verbrachte, während Fergus und Cathbad zwischen ihnen lagen um Emers Ehre und Unangetastetheit zu bewahren.

 

Gessa waren den Galliern genauso bekannt. Zum  Beispiel war es den Obersten Beamten der Hädurer verboten, die eigene Stadt zu verlassen.

Eine Geis war nie zu übertrieben, sodass ihre Einhaltung nicht von vornherein unmöglich war.  Sie hat allerdings nichts mit dem fatum der Lateiner zu tun, dem oft unglücklichen Schicksal. Sie ist also kein unvermeidliches Ereignis, sondern die Geis löst ein Ereignis bei Übertretung aus. Gessa stammen nicht von Menschenhand, da sie von den Druiden stammen, also von Göttlicher Instanz.

 

Quelle: Celtoi.net

 

Kommentar von Lexi Heimberg:

Der Gedanke an die Gessa ist für mich ziemlich interessant. Eine Geis auferlegt zu bekommen bedeutet, sich mit dem eigenen Lebensweg auseinandersetzen zu müssen. Man muss "denken", damit man sie nicht überschreitet, und das fehlt in der heutigen Zeit irgendwo ein Stück. Selbst wenn die Gessa im Alltag vielleicht sogar heimlich umgangen wurden bedeutet das trotzdem noch die Auseinandersetzung mit der eigenen Situation. Auch wenn man sowetwas vielleicht nicht mehr einführt in die eigene Familie o.ä., wäre vielleicht eine Beschäftigung mit Geschichten rund um die Gessa ganz schön, vielleicht auch für Kinder, um ihnen zu zeigen dass man obwohl der Weg zum Ziel schwierig oder verbaut sein kann, durch Umwege auch dorthin gelangen kann.

20.11.07 15:23


Keltenimage

Warum sehen wir die Kelten eigentlich so häufig auf so verklärte Weise?

Ein Erklärungsversuch von Lexi Heimberg:

 

Im allgemeinen ist ja bei Herrn Otto Normal nicht viel über die Kelten bekannt. Vielleicht hat man schonmal eine Doku gesehen. Bevor ich mich weiter mit dem Thema Kelten beschäftigt habe, war ich der Meinung dass es diese nur auf den britischen Inseln da oben gegeben hätte und ich war erstaunt, dass es sie bis nach Südeuropa verschlagen hat oder auch weit in den Südosten. So wird es also einem Gros der Leute gehen, die "nur mal was" darüber gehört haben.
Dazu kommt dann die allgemeine Fantasywelle, die erst langsam wieder abebbt, in den 80ern war Fantasy ja auch schonmal tierisch "in" gewesen, die Nebel von Avalon sind von 82, soweit ich weiß. Also merkt sich der Großteil der Menschen einfach nur das, was er irgendwann mal aus der Kategorie "Kelten" gehört hat. Das sind meist eher die spektakulären und verklärten Sachen und nicht die trockene Realität.
Jetzt gibt es aber auch solche, die sich an irgendwas anlehnen müssen. Diese Menschen glorifizieren das, was für sie am passendsten erscheint. Manche machen das mit dem Mittelalter, andere mit Germanen und wieder andere mit Kelten. Und sie vergessen dabei, dass das Leben unter den damaligen Bedingungen kein LARP war und man durchaus auch mal Sch**ße schippen musste, um alles seinen gewohnten Gang gehen zu lassen. Keine Ausnahmen, keine Rücksicht auf "Newbies". jede Zeit hat ihre besonderen Tücken. Heute ist es wohl mehr die Arbeitssuche, damals war es das Überleben, ohne Zentralheizung und WAP. Das wird alles vergessen, weil man sich die nie gewesene gute alte Zeit zurückwünscht, weil man hier keine Aussichten hat, seinen Traum zu leben. Und weil man vielleicht sogar garkeine Träume mehr hat, weil es mittlerweile schon fast alles gibt. Damals wäre das Fliegen z.B. eine Sache gewesen, die man sich nur hätte erträumen können. Heute steigen wir in ein Flugzeug oder lassen uns von einem Turbogebläse als Freizeitspaß in die Höhe pusten.
Klingt wirklich wie ein Wunsch nach "Weniger", oder?
Weniger Stress zum Beispiel. Welchen Stress kann eine schön gewandete Keltin auch schon haben, außer sich einmal im Leben für den großen Kamp gegen das Böse zu rüsten?  Das ist ja der erste Gedanke, den man bei den Gefahren des damaligen Lebens so hat. Feindesangriffe.
Dass die Leute damals nicht alle aussahen wie Liv Tyler und Viggo Mortensen, daran denkt man erstmal nicht. Die waren bestimmt sogar verglichen mit den heutigen (Werbe)Schönheitsidealen ganz schön häßlich. Gab ja auch keine Dove Extrazart. Und gerochen wird es damals auch haben... klar, man hatte da seine ätherischen Öle, aber die benutzt man ja nicht, wenn man eben mal einen Fuchs jagen geht. Und von Waschmaschinen fange ich garnicht erst an.
Es sind den Leuten nicht an jeder Ecke Feen über den Weg gelaufen, es kamen keine weißen Zauberpferde mal eben so aus irgendwo, es war schlichtweg Alltag.
Alltag, den wir hier auch haben. Aber wir stellen uns ja nicht vor, wie ein Kelte mit Durchfall aussieht oder in der Nase bohrt. Wir sehen ihn als spirituelle Entität, ständig von einer Aura umgeben.
MZB ist (was ich irgendwie bedauere) bei vielen "ernsthaft Kelteninteressierten" ein rotes Tuch. Kann ich verstehen, nach dem x.ten Typen der mich nach Feenzauberstaub fragt hätte ich auch gründlich die Nase voll. Aber es ist völlig okay mMn, wenn sich Leute eine Selfmade-Religion aus einem Buch stricken, solange sie damit glücklich werden. Was nicht okay ist (aber daran kranken viele Religionen), ist der Versuch, dieses Buch (was zu allem Überfluss auch noch Neuzeitlich ist Wink ) als allgemeingültig anzusehen, aus Fiktion Wahrheit zu machen. MZB hat sich eine schöne Geschichte ausgedacht. Fertig. Mehr ist hinter all diesen Geschichten nicht. Punkt.
Natürlich fühlen sich dann die NebelVonAvalon-isten davon angegriffen, wenn ich sage, dass hinter dem Buch nicht viel mehr ist, als Fiktion und ein bisschen Konsum/Profit. Aber dazu kann ich nur entgegnen, dass es ja nicht darauf ankommt. Es kommt darauf an, was man in seinem Herzen aus einer (egal welcher) Religion macht.

19.11.07 17:44


Engstirnigkeit

Ich selbst bin zwar keine Wicca, aber ich trotzdem irgendwo emotional betroffen über das folgende:
In einem anderen Forum äußert sich ein wohlbekannter Heidenpapst sehr, sagen wir mal, kritisch, über die Glaubensform des Wicca. Er findet, alle Götter auf einen männlichen und einen weiblichen Gott zu reduzieren werde den Göttern in keinster Weise gerecht und daran macht er fest, dass im  Wicca kein Kontakt zu den Göttern bestehen kann, denn sonst würden die Anhänger des Wicca nicht keinen solchen "Unsinn" behaupten und die Götter hätten ihnen dann schon die Wahrheit mitgeteilt.
Er selbst bezeichnet sich und seine Glaubensform als Altheiden und Wicca, neben vielen anderen, als Neuheiden.
Ganz davon ab, dass sich ein Oberhaupt einer Glaubensgemeinschaft solche Worte besser zehn Mal überlegen sollte, bevor er sie schreibt, finde ich es erschreckend, dass es Heiden gibt, die so dogmatisch sein können wie die verbissensten Christen, die sie ja eigentlich aus ganzem Herzen ablehnen. Noch erschreckender ist es, dass das Thema dieses Threads die Missionierung sein sollte. Ich will hiermit keinen Unfrieden stiften, aber ich fand es wichtig, mich mitzuteilen und musste mir das einmal  von der Seele schreiben.

 Quelle: zentralrat-der-heiden.de

11.11.07 13:41






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